Unter Rhetorik versteht man die so genannte Kunst des Redens. Das Wort Rhetorik kommt aus dem griechischen und leitet sich vom griechischen Wort „rhetorike (techne)“ ab, was eben so viel bedeutet wie die Redekunst. Die Rhetorik war im antiken Griechenland eine besondere Kunst, Zuhörer von bestimmten Argumenten zu überzeugen. Die erste systematische Darstellung der Retorik stammt von Aristoteles. Will man einen Menschen überzeugen, unterscheidet Aristoteles innerhalb der Rhetorik zwischen drei Formen. Die erste Form innerhalb der Retorik ist der so genannte Ethos, das heißt der Charakter des Redenden. Die zweite Form innerhalb der Rhetorik nennt sich pathos, und zielt vor allem darauf einen emotionalen Zustand beim Zuhörer zu erzeugen. Dieser emotionale Zustand wird innerhalb der Rhetorik durch das Argument, von Aristoteles Logos genannt erzeugt.

Das Argument ist innerhalb der Rhetorik natürlich der wichtigste Baustein. Die wichtigste Aufgabe innerhalb der antiken Retorik ist es, rhetorisch die Zuhörer von einem Argument zu überzeugen. Rhetorisch meint eben unter der Anwendung bestimmter Methoden der Redekunst. Von der Idee bis zum Vortrag ist es ein weiter Weg. Wenn wir sprechen haben wir eine bestimmte Intention. Rhetorisch würdest, wenn wir von Anfang an nicht einfach darauf losreden, sondern genau wissen, welche Wirkung wir durch das Mittel der Rhetorik beim Zuhörer bewirken wollen. Rhetorisch ist eine Rede, die wohl geplant und durchdacht ist. Die richtige Retorik kann man lernen. Ebenso kann man lernen rhetorisch zu reden. Besonders wenn sie viele Vorträge und Präsentationen halten müssen ist es richtig rhetorisch ausgebildet zu sein.
